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12 einfache Tipps um erfolgreich die Landessprache für die nächste Reise zu lernen – Teil II: während und nach dem Aufenthalt

12 einfache Tipps um erfolgreich die Landessprache für die nächste Reise zu lernen – Teil II: während und nach dem Aufenthalt

Ich hoffe ihr habt schon fleißig an euren Sprachkenntnissen gearbeitet und kleine Erfolge gefeiert. Wie ihr auch während und nach der Reise am Ball bleibt, erfahrt ihr im folgenden Beitrag 😊

Während der Reise

Ihr habt euch durch die vorherigen Tipps intensiv auf die Sprache im Reiseland vorbereitet und kennt die wichtigsten Vokabeln? Im Reiseland angekommen, redet trotzdem jeder viel zu schnell? – Keine Panik, mir ging es da immer genauso und ich glaube das ist auch normal. Man muss sich auf jedes Land wieder neu einstellen – auch wenn man davor schon andere Länder bereist hat, deren Sprache die gleiche war. Die spanische Sprache hört sich bspw. in jedem Land noch mal ganz anders an. In den Ländern, in denen ich war, benutzten die Einheimischen dann oft Ausdrücke, die ich vorher noch nie gehört hatte oder sprachen Wörter ganz anders aus. Einen Eindruck davon wie unterschiedlich die spanische Sprache sein kann, könnt ihr auf sehr witzige Weise von zwei Kolumbianern in diesem Lied bekommen: https://www.youtube.com/watch?v=4LjDe4sLER0.

Um ein bisschen Klarheit für die Sprache im Reiseland zu bekommen und mich gut auf den Akzent einzustellen, haben mir die folgenden Tipps geholfen:

1.     Die Unterkunft

Eine gute Grundlage für eine sprachlich erfolgreiche Reise fängt schon bei der Auswahl der Unterkunft an. Wie man sich vorstellen kann, sind Hotels und Hostels eher weniger hilfreich um die Sprachkenntnisse zu vertiefen. Sowohl das Personal als auch andere Reisende sprechen in der Regel hauptsächlich Englisch mit einem. Dagegen gibt es bereits einige Möglichkeiten, direkt bei Einheimischen zu übernachten. Sei es über Airbnb, Couchsurfing oder bei Gastfamilien – oft ist man bei diesen Übernachtungsoptionen ‚gezwungen‘ in der Landessprache zu kommunizieren. Dadurch bekommt man schon einen ersten Eindruck von dem Sprachstil der Einheimischen.

2.     Touri-Attraktionen vermeiden

 

Alle Gepäckstücke habt ihr nun in der optimalen ‚Sprach-Lern-Unterkunft‘ eurer Wahl verstaut und ihr seid bereit Land & Leute zu entdecken! Um eure mühsam erarbeiteten Sprachkenntnisse ja nicht zu vernachlässigen, ist es ratsam, nicht bei der erstbesten Touri-Attraktion einzusteigen. Bekanntlich sind Vulkan-Tourguides, Rikschafahrer und co auf Touristen eingestellt und würden nur Englisch mit euch sprechen. Besser eignen sich da Aktivitäten abseits der touristischen Pfade, wo man authentisch auf Einheimische trifft und mit ihnen ein paar Wörter in der Landessprache wechseln kann. In einem Tierheim in Peru Hunde füttern, thailändische Strände vom Müll befreien und weitere ConnActivities, wo ihr Einheimische begegnen könnt, findet ihr natürlich auf ConnAct global.

Falls euch trotzdem mal danach sein sollte, die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen, kann man sich ja überlegen an den Rundführungen in der Landessprache, statt auf Englisch, teilzunehmen. Ich habe öfter bei einigen teilgenommen und finde sie klasse um sich vor allem an die Sprache zu gewöhnen. Meiner Erfahrung nach sollte die Sprache jedoch das Anfängerniveau überschritten haben, da sonst so viel geballte Information den Rahmen von ausschließlich grundlegendem Vokabular sprengen würden.

3.     Eine Abendroutine etablieren

Um das Lernen im Reiseland zu intensivieren, besteht auch die Möglichkeit durch eine Abendroutine sich noch mal eingehend mit der Sprache zu beschäftigen. Hierzu kann man die täglichen Tagebucheinträge über das Erlebte mal in der Landessprache verfassen anstatt auf Deutsch. Oder man notiert sich einfach nur die Wörter, die man an dem Tag neu gelernt hat. Ganz Engagierte können auch eigene gesprochene Sätze noch mal durchgehen und die Grammatik prüfen (Ich gebe zu, das ist sehr motiviert, aber ich kenne durchaus Leute, die das gemacht haben).

Ob schriftlich oder auch nur in Gedanken – die Gespräche des Tages kurz zu reflektieren kann sehr hilfreich für das Lernen der Sprache sein.

 

Nach dem Aufenthalt

Mir erging es oft so, dass ich mich gerade an ein Land – vor allem sprachlich – gewöhnt hatte, da musste ich auch schon wieder in den Flieger steigen. Sobald man sich wieder Zuhause befindet, ist man jedoch schnell wieder in seinen alten Routinen und hängt nur noch in Erinnerungen bei den Landschaften und den Menschen, die man kennen gelernt hat. Umgeben von Deutschen, kann es vorkommen, dass man die neuen Vokabeln schnell wieder vergisst. Um die Sprache im Gedächtnis zu behalten, haben mir die folgenden Punkte geholfen:

4.     Rezepte nachkochen

Egal welchen Ort ich bereist habe – als ich wieder Zuhause war, habe ich vor allem das Essen vermisst! Ob in Chile die Empanadas, in Lissabon die Pastéis de Nata oder in England die Scones – Erinnerungen gehen einfach durch den Magen. Demnach habe ich in der heimischen Küche gerne die fremden Gerichte nachgekocht. Perfekt kann man das Zubereiten mit dem Lernen der Sprache verbinden, indem man sich das Rezept auf der Landessprache anschaut und sich die Namen der Zutaten wieder in Erinnerung ruft. Eine kleine, aber sehr leckere Übung um die Sprache zu üben und sich nebenbei gedanklich wieder in die gemütlichen Cafés und Restaurants hineinzuversetzen.

 

5.     Filme, Musik & co

Wie auch vor der Reise kann man sich sehr gut weiter mit Filmen, Serien, Büchern usw. die Zeit vertreiben. Nach so einem Aufenthalt können einem ganz andere Wörter und Ausdrücke in den Dialogen auffallen. Mir war oft während der Reise gar nicht bewusst, wie viel ich gelernt hatte. Wenn man vergleichshalber ein bereits in der Fremdsprache gelesenes Buch nochmals liest, wird man sich seiner sprachlichen Fortschritte viel bewusster.

Besonders schön ist es auch, die Musik des Landes wieder zu hören. Jetzt verbindet man die Songs natürlich mit Erinnerungen und lässt so die Menschen, Landschaften und Erlebnisse wieder aufleben.

6.     mit Einheimischen in Kontakt bleiben

Perfekt um in dem Sprachstil des Landes zu bleiben, ist vor allem das Kommunizieren mit den Einheimischen. Per WhatsApp, Skype oder Mail lassen sich die neuesten Erlebnisse auf der Fremdsprache austauschen und man bleibt über aktuelle Geschehnisse informiert. Aus vielen Ländern, in denen ich war, konnte ich gute Freundschaften mitnehmen und blieb mit den Einheimischen noch lange in Kontakt. Durch den Austausch bleibt man nicht nur fit in seinen Sprachkenntnissen, sondern beschäftigt sich auch weiter mit dem Land und seiner Kultur.

 

Zusammengefasst ist der grundlegende Trick um erfolgreich eine Sprache zu lernen, zum einen sich von der Sprache quasi zu ‚umgeben‘ (in Facebook, durch Einheimische etc) und zum anderen sie am besten durch Routinen im Alltag zu integrieren. Mit Sprach-lern-Apps habe ich z.B. jeden Abend eine halbe Stunde gelernt und spanische Musik war quasi mein täglicher Begleiter zur Uni. So kann jeder ganz für sich entscheiden, in welcher Form und wie intensiv er die Sprache lernen möchte.

Ich hoffe ihr konntet das ein oder andere für euch mitnehmen und seid jetzt ganz motiviert eine neue Fremdsprache für die nächste Reise zu lernen. Schreibt uns auch gerne unter dem Facebookpost welche Methoden ihr anwendet um euch eine Sprache anzueignen. Wir freuen uns von euch zu hören! 😊

 

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