Um die beste Ansicht zu bekommen, wechsle bitte Deinen Browser zu CHROME, FIREFOX, OPERA oder Internet Explorer.

Ein Tag im Tierheim in Arusha

Meine Schwester und ich haben das kleine Tierheim von Ismael Mungaya in Arusha besucht, das er im September 2016 mit der Unterstützung von Tizia Basener und den Viva-Tansania Freiwilligen gegründet hat. In Tansania gibt es leider viele Straßenhunde, die total abgemagert sind und um die sich niemand kümmert. Ismael aber liebt Hunde und hat sich entschieden, ihnen zu helfen. Aktuell hat er dazu ein kleines Areal auf seinem Grundstück abgesteckt, auf dem er kleine Hütten für die Hunde gebaut hat. Bis zu zehn Hunde können gleichzeitig betreut werden. Seit zwei Jahren kümmert er sich liebevoll um die Straßenhunde: er päppelt sie wieder auf, pflegt sie, kocht jeden Tag für sie und gibt ihnen Streicheleinheiten und Zuneigung. Anschließend vermittelt er sie in liebevolle Hände. In den letzten 2 Jahren hat er so bereits über 180 Hunde bei sich gehabt. Da er aber noch viel mehr Hunden gleichzeitig helfen möchte, spart er fleißig für ein größeres Grundstück.

Als meine Schwester und ich in Arusha ankamen, hat uns Miriam, eine junge Frau aus
Deutschland an der Busstation abgeholt und zu Ismael gebracht. Miriam arbeitet für Viva-Tansania und ist im Internet auf ConnAct global aufmerksam geworden und hat somit den Kontakt hergestellt. Ismael hat uns sofort herzlich empfangen und ist mit uns zu den Hunden gegangen. Nach einer stürmischen Begrüßung haben wir einfach einige Zeit in dem abgezäunten Bereich mit den Hunden verbracht, sie gestreichelt und mit ihnen gespielt. Anschließend haben wir Ismael dann bei der Zubereitung des Hundefutters geholfen. Es wurde ein großer Topf voll Reis und Fleisch gekocht. Dann sind wir noch zu einem Freund von ihm gegangen, der die ersten drei Hunde, die im Tierheim aufgepäppelt wurden, zu sich genommen hat. Voller Begeisterung hat Ismael uns auch noch ganz viele Bilder von anderen Hunden auf seinem Handy gezeigt, die alle bei ihm waren und mittlerweile sogar teilweise in Kanada und Deutschland leben. Nach einem gemeinsamen Essen und der Besichtigung seines Hauses, war unser Tag im Tierheim dann auch vorbei. Es war eine wirklich tolle Erfahrung und schön zu sehen, wie viel Zeit und Liebe Ismael in seine Arbeit steckt.

 

 

 

 

Nach Oben